U-Bahnhof Hermannstraße

Berliner Verkehrsbetriebe gehen neue Wege im Kampf gegen Sprayer

Wer schon immer mal einem rotgesichtigen Rüsselhündchen in die Augen schauen wollte, der muss jetzt nicht extra nach Ostafrika reisen. Nicht einmal ein Besuch des Berliner Zoos oder des Tierparks ist dafür nötig, es reicht die Fahrt mit der U8 bis zur südöstlichen Endstation Hermannstraße.
An den zuvor schmucklosen Pfeilern, die die Decke des Neuköllner U-Bahnhofs stützen, sind nun lebensgroße Bildnisse von mehr als 80 seltenen Tierarten zu sehen. Von der einen Säule kreischt etwa ein Rhinozerosvogel, der eigentlich auf Sumatra beheimatet ist, während auf der anderen ein Sansibar-Stummelaffe oder eben das erst 2008 im tansanischen Udzungwa-Gebirge entdeckte Rüsselhündchen im dichten Regenwald herumturnt. Alle abgebildeten Exoten eint, dass sie vor allem durch den Raubbau der Menschen an ihren angestammten Lebensräumen vom Aussterben bedroht sind.
Mit den bunten Dschungelmotiven im U-Bahnhof Hermannstraße will die BVG nicht einfach nur mehr Farbe in die Stadt bringen, diese sind vielmehr Teil einer neuen Strategie gegen  Graffiti-Vandalismus.
Auszug aus der Morgenpost v. 11.11.2014

Berliner Künstler: Felix Scholz, 2015


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Harzer Straße 65

Dieses wunderschöne Wandbild wurde innerhalb von  ca. 6 Monaten geschaffen

Künstler: Thomas Pöttken, Christian Bahr, Paco Höller und  einigen Helfer, 2012.
Ausführlicher  Bericht, viele Fotos und die Namen aller  Mitwirkenden folgen später.

Jupiterstraße 29

DIE  WALDSTADT

Entwurf und Ausführung: Nicolas de Crècy, Dekorative City GmbH, 2011

Horst-Caspar-Steig 1-13

Schüler verschönern Hauseingänge

Etwa 300 Schüler aus acht Schulen des Gropiusstädter Bildungsverbundes haben sich auch in diesem jahr an dem Fliesnprojekt „Bunt ist meine Lieblingsfrbe“ beteiligt. Sie verschönerten weitere ehemals triste Hauseingänge des Wohnungsunternehmens Degewo im Wutzky-Viertel am Horst-Caspar-Steig mit Farbmosaiken.
(18.10.11. Bln. Morgenpost)


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Kolonie Friedland III

Entwurf und Ausführung: Walter Schittke
Hirsch 1981 – Gruppenbild am Vereinslokal 1985
Quelltext: Giebelphantasien von Norbert Martins

Gesehen in der Kolonie Friedland

Schandauer Straße 15-17

Drei Giebelwände, davon eine im Innenhof, mit verschiedenen Artistenmotiven bemalt.
Entwurf: Jürgen Brodersen, 1981
Quelltext: Gemalte Illusionen

Weisestraße 16


Entwurf und Ausführung: Karl-Heinz Albrecht, 1982
Quelltext: Giebelphantasien von Norbert Martins

Karl-Weise-Schule

Karl-Weise-Schule, Weisestr. 19-20 in Neukölln

Klettern sie rauf oder runter? Diese Frage kann oder wollte der 38-jährige Bildhauer Martin Kramer nicht beantworten. Er hat die 10 Stahlfiguren für die Brandmauer entworfen, die jetzt die triste Mauer der Grundschule zieren.
Quelltext: Berliner Morgenpost 07.12.2000

Flughafenstraße 39, 71 und 79-81

Luftbrücke um die Ecke gemalt

Flughafenstraße 71 Ecke Mahlower Straße.

Das berühmteste Foto über die Luftbrücke – eine Handvoll Berliner Jungs, die auf einer Schutthalde stehen – sieht man in der Flughafenstraße. Der Eindruck, dass das Bild langsam zuwächst ist gewollt.
Ausführung: Werner Brunner 1989
Beim Rosinenbomber benutzte Brunner die teure aber langlebige Technik mit Keim-Mineralfarben.
Quelltext: Giebelphantasien von Norbert Martins

Die Axt muss weg

Flughafenstraße 39

Ausführung: Silvia Götz und Gershom v.Schwarze 1992
Quelltext: Mural Art von Heinz J. Kuzdas

Phantasielandschaft und Figuren

Flughafenstraße 79-81

Entwurf und Ausführung: Niko Schulz 1985
Das 1200 Quadratmeter große Wandbild malte Niko Schulz ohne Gerüst. Als Hilfsmittel benutzte er einen „Skylift“
Quelltext: Giebelphantasien von Norbert Martins

Donaustraße 94-95

Von der Eiszeit bis heute

Mit großen Schritten führt das Wandbild durch die Geschichte von Neukölln. Beim U-Bahnbau am Hermannplatz wurden Stoßzähne eines Mammuts entdeckt. Mit der Industrie entstanden auch die ersten Vergnügungsstätten in der Hasenheide.
Während die Revuegirls in der Neuen Welt tanzten, wurde 1929 das Kaufhaus Karstadt eingeweiht. Die Kriegsfolgen erkennt man hinter den Kaufhaustürmen.
Entwurf: Atelier Oranienstraße 1987
Ausführung: Vera Malamud, Werner Brunner und Pit Mischke
Quelltext: Giebelphantasien von Norbert Martins